Viele Herzkrankheiten lassen sich heute sehr gut behandeln – vorausgesetzt, Risikofaktoren werden reduziert und Veränderungen früh erkannt.
Eine regelmäßige und gut abgestimmte kardiologische Nachsorge ist daher ein zentraler Baustein für eine längerfristige Herzgesundheit.
Hier finden Sie eine Übersicht über die Nachsorge bei den häufigsten Herzerkrankungen und warum eine Nachsorge sinnvoll ist:
Bei koronarer Herzerkrankung besteht das Risiko einer erneuten Verengung und Minderdurchblutung (Ischämie) der Herzkranzgefäße.
Durch eine konsequente Anpassung der Risikofaktoren, kann die Koronare Herzkrankheit sehr gut kontrolliert und erneute Ereignisse, insbesondere Herzinfarkte, können effektiv verhindert werden.
Neben regelmäßigen Verlaufskontrollen empfehle ich Ihnen nach Eingriffen am Herzen eine Rehabilitation mit allmählicher Belastungssteigerung; Ziel ist die Wiederherstellung der Organfunktion, der Lebensqualität und die Anpassung des Lebensstils zur Reduktion von Risikofaktoren.
Ziel regelmäßiger Untersuchungen bei einer Herzinsuffizienz oder Herzschwäche ist insbesondere die Überwachung von Symptomen und der Pumpfunktion des Herzens. Damit ist eine Optimierung der medikamentösen Therapie oder die Indikationsstellung für ein unterstützendes Herzimplantat (ICD, CRT) möglich. Im Ergebnis soll die Leistungsfähigkeit des Herzens langfristig stabilisiert und Dekompensationen (Verschlechterung der Pumpfunktion) sollen verhindert werden.
Rhythmus- und Leitungsstörungen des Herzens werden typischerweise mittels Ruhe- oder Langzeit-EKG erfasst. Die Diagnostik dient der Risikoabschätzung (z. B. Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern) und zur Entscheidung über therapeutische Maßnahmen, wie medikamentöse Therapie, invasive Maßnahmen mittels Herzkatheter oder Implantation eines Herzschrittmachers.
Veränderungen an den Herzklappen entwickeln sich meist langsam und werden primär durch eine Ultraschalluntersuchung (echokardiographisch) beurteilt. Das Einstellen von Risikofaktoren soll das Fortschreiten möglichst verhindern. Zeigt sich in Echo-Kontrollen ein Fortschreiten und / oder ein relevanter Einfluss auf den Blutfluss im Herzen („hämodynamische Relevanz“), besteht die Möglichkeit einer interventionellen (= Eingriff mit Herzkatheter) oder chirurgischen Therapie.
Nach Herzklappenersatz oder -operation dient eine strukturierte Nachsorge dazu, die Funktion der Klappenprothese oder rekonstruierten Herzklappe regelmäßig zu überprüfen. Somit können mögliche Undichtigkeiten, Entzündungen und Funktionsstörungen frühzeitig erkannt und die medikamentöse Therapie, insbesondere die „Blutverdünnung“, optimal gesteuert werden.
Kontrolluntersuchungen umfassen die Überprüfung von aufgezeichneten Ereignissen, Kontrolle der Batterie, der Elektroden und der korrekten Funktion des Gerätes. Dazu steht Ihnen in meiner Praxis eine technische Ausstattung zur Verfügung, die eine Überprüfung fast aller Geräte ermöglicht.
Da sich Entzündung und Funktion des Herzmuskels (Myokards) über Wochen bis Monate verändern können, erfolgen engmaschige Verlaufskontrollen mit klinischer Untersuchung, Symptomerfassung, Echokardiographie, bei Bedarf MRT und Rhythmusüberwachung mittels EKG / Langzeit-EKG. Ziel ist die Erkennung von Funktionseinschränkungen, Entzündungszeichen oder des Risikos für Herzrhythmusstörungen, um gegebenenfalls frühzeitig ein Herzmonitoring und eine Therapie einzuleiten.
Die Diagnostik einer genetischen Herzerkrankung wird in Abhängigkeit von der vorliegenden Erkrankung und dem individuellem Krankheitsverlauf festgelegt.
Moderne kardiologische Diagnostik ermöglicht eine präzise Analyse von Herz, Herzrhythmen und Kreislaufleistung und umfasst regelmäßig:
Je nach Erkrankung und individueller Risikokonstellation können weiterführende Untersuchungen sinnvoll sein:
Leistungen in Kooperation:
Hier finden Sie eine Übersicht über die Nachsorge bei den häufigsten Herzerkrankungen und warum eine Nachsorge sinnvoll ist:
Ziel regelmäßiger Untersuchungen ist insbesondere die Überwachung von Symptomen und der Pumpfunktion des Herzens. Damit ist eine Optimierung der medikamentösen Therapie oder die Indikationsstellung für ein unterstützendes Herzimplantat (ICD, CRT) möglich. Im Ergebnis soll die Leistungsfähigkeit des Herzens langfristig stabilisiert und Dekompensationen (Verschlechterung der Pumpfunktion) sollen verhindert werden.
Rhythmus- und Leitungsstörungen des Herzens werden typischerweise mittels Ruhe- oder Langzeit-EKG erfasst. Die Diagnostik dient der Risikoabschätzung (z. B. Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern) und zur Entscheidung über therapeutische Maßnahmen, wie medikamentöse Therapie, invasive Maßnahmen mittels Herzkatheter oder Implantation eines Herzschrittmachers.
Veränderungen an den Herzklappen entwickeln sich meist langsam und werden primär durch eine Ultraschalluntersuchung (echokardiographisch) beurteilt. Das Einstellen von Risikofaktoren soll das Fortschreiten möglichst verhindern. Zeigt sich in Echo-Kontrollen ein Fortschreiten und / oder ein relevanter Einfluss auf den Blutfluss im Herzen („hämodynamische Relevanz“), besteht die Möglichkeit einer interventionellen (= Eingriff mit Herzkatheter) oder chirurgischen Therapie.
Nach Herzklappenersatz oder -operation dient eine strukturierte Nachsorge dazu, die Funktion der Klappenprothese oder rekonstruierten Herzklappe regelmäßig zu überprüfen. Somit können mögliche Undichtigkeiten, Entzündungen und Funktionsstörungen frühzeitig erkannt und die medikamentöse Therapie, insbesondere die „Blutverdünnung“, optimal gesteuert werden.
Kontrolluntersuchungen umfassen die Überprüfung von aufgezeichneten Ereignissen, Kontrolle der Batterie, der Elektroden und der korrekten Funktion des Gerätes. Dazu steht Ihnen in meiner Praxis eine technische Ausstattung zur Verfügung, die eine Überprüfung fast aller Geräte ermöglicht.
Da sich Entzündung und Funktion des Herzmuskels (Myokards) über Wochen bis Monate verändern können, erfolgen engmaschige Verlaufskontrollen mit klinischer Untersuchung, Symptomerfassung, Echokardiographie, bei Bedarf MRT und Rhythmusüberwachung mittels EKG / Langzeit-EKG. Ziel ist die Erkennung von Funktionseinschränkungen, Entzündungszeichen oder des Risikos für Herzrhythmusstörungen, um gegebenenfalls frühzeitig ein Herzmonitoring und eine Therapie einzuleiten.
Die Diagnostik einer genetischen Herzerkrankung wird in Abhängigkeit von der vorliegenden Erkrankung und dem individuellem Krankheitsverlauf festgelegt.